Gewinn der Vorausscheidung zum Annental Open Air 1993

• Aufnahme des ersten Demos (damals noch mit einem Vierspuranalogkasettenrecorder) 1993 im Cafe Nova

• Aufnahme des ersten Albums „Hömma“ 1998 im Keller des Cafe Nova’s. Mit dieser Aufnahme wurde von mir das „Ich lauf im Amok“ Tonstudio ins Leben gerufen. Damals nahmen wir das Album mit einem 8-Spurtonbandgerät auf.

• Aufnahme des zweiten Albums „Periode Nr.2.....“2006-2008 im „Ich lauf im Amok“ Tonstudio im Cafe Nova.

Anhand des langen Zeitraumes kannst Du entnehmen, mit wie viel Liebe und Aufwand wir dieses Album aufgenommen haben. 2006 wurden die ersten Pilotspuren eingespielt, da waren noch nicht einmal alle Songs für das Album geschrieben. Da jeder von uns Familienvater mit zwei Kindern ist, war es nicht möglich, permanent am Album zu arbeiten. Aber wir hatten ja noch fast zwei Jahre Zeit.
So gab es 2007 im Keller des Cafe Nova`s eine Aufnahmeparty mit Würstchen und von Stauderbrauerei gesponserten Bier, zu dem wir eingeladen hatten. Es kamen tatsächlich über 60 Fans.
Das Ergebnis ist auf dem über 68minütigen Tonträger zu hören, genauso wie die vielen Gastmusiker, die ihren Teil zu diesem Werk beigetragen haben. 2x Saxophon, Trompete, Posaune, Klarinette, Bratsche, Kirchenorgel und akustische Gitarre. 

Das Cafe Nova ist unsere Heimat geworden. Hier haben wir unseren Proberaum, geben alljährlich unser reguläres Konzert und zelebrieren immer am ersten Freitag im Dezember unsere legendären Winterbockanstichkonzerte.
Anfangs in den 90gern vor 30 Gästen und mittlerweile kommen über 200 Leute, um unsere Performance mitzuerleben. Vielleicht haben wir unseren absoluten Kultstatus genau diesen Winterbockanstichparties zu verdanken.

Mittlerweile haben wir alles gespielt, unzählige Clubkonzerte, Headlinerkonzerte auf großen Festivals sowie viele Open Air Konzerte in NRW.
Als die Kinder geboren wurden, wurde es nach und nach etwas ruhiger, damit unsere Familien nicht zu kurz kamen. Doch das geile ist, dass wir mit über 40 meistens mehr Pfeffer im Hintern haben als die 20 jährigen. Uns ist immer noch wenig peinlich und weil wir uns selbst nicht allzu ernst nehmen, stellen wir uns stets auf die gleiche Stufe unserer Fans und machen einfach Party.

Nicht selten kommt es vor, dass jemand aus dem Publikum das Mikro übernimmt, weil ich den Text vergessen habe.

Die schönsten Anekdoten:

• Auf dem Annental Open air viel dem Beini, als wir zum Soundcheck gerufen wurden, auf, dass er seine Gitarre zu Hause vergessen hatte. Gott sei Dank konnte er sich eine leihen.

• Bei einem großen Festival in Dülmen vor 500 Rockern begrüßte ich die düster dreinblickenden Kuttenträger mit den Worten: „Na Ihr Arschgeigen, alles klar?“ Es folgte Totenstille und wir dachten schon, dass die uns verprügeln wollten. Frank zählte schnell an, wir spielten den Song „Penisgesicht“ und hatten sofort 500 lachende Freunde gefunden, die uns nicht mehr von der Bühne lassen wollten.

• Auf einem Open air Konzert in Essen schafften wir es in 1,5 Stunden gerade mal sieben Songs zu spielen, weil wir soviel Bier konsumiert hatten, dass ich zwischen den Songs unglaublich viel Blödsinn erzählen musste. Die Leute haben gefeiert

• Auf dem ersten Open air „Spass ohne Zoff bei Hesse“ haben Frank und ich den Beini plötzlich mitten im Song alleine auf der Bühne stehen lassen und sind ins Schwimmbecken gesprungen. Anschließend haben wir die nassen Klamotten ausgezogen, um das Lied zu Ende zu spielen.